Als Selbstständiger oder Kleingewerbetreibender in Frankfurt hast du wahrscheinlich gerade genug um die Ohren – Kunden, Projekte, Buchhaltung. Stromkosten rücken dabei schnell in den Hintergrund. Genau das kostet dich bares Geld. Wer noch beim Grundversorger sitzt, zahlt für Gewerbestrom bis zu 47,51 ct/kWh – Wechseltarife starten ab rund 23 ct/kWh. Das ist ein Preisunterschied von fast 50 %. Bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh sind das bereits über 900 € Ersparnis – bei 10.000 kWh kannst du bis zu 3.000 € im Jahr sparen.
Was ist Gewerbestrom – und warum ist er oft teurer?
Gewerbestrom ist Strom, der für betriebliche Zwecke genutzt wird: im Büro, in der Werkstatt, in der Arztpraxis oder im Ladenlokal. Rechtlich muss dieser Strom über einen Gewerbestromtarif abgerechnet werden – ein privater Haushaltstarif ist für gewerbliche Nutzung nicht vorgesehen.
Der Preis setzt sich zusammen aus:
- Arbeitspreis (ct/kWh) – der Preis für jede verbrauchte Kilowattstunde
- Grundpreis (€/Monat oder €/Jahr) – eine Fixgebühr unabhängig vom Verbrauch
- Für größere Betriebe: Leistungspreis (€/kW Jahreshöchstleistung)
Für Kleingewerbe und Selbstständige mit einem Jahresverbrauch unter 50.000 kWh ist die Struktur meist ähnlich wie bei Haushaltsstrom. Der entscheidende Unterschied: Gewerbekunden sind weniger geschützt als Privathaushalte – Preisanpassungen kommen schneller, und es gibt keine gesetzliche Grundversorgungspflicht.
Mainova & Co.: Was der Grundversorger in Frankfurt kostet
Mainova ist der dominierende Grundversorger im Stadtgebiet Frankfurt am Main. Für Gewerbekunden ohne festen Vertrag – also in der sogenannten Ersatzversorgung – können Arbeitspreise von bis zu 47,51 ct/kWh anfallen. Selbst im regulären Gewerbe-Grundversorgungstarif bewegen sich die Arbeitspreise deutlich über 38 ct/kWh. Auch regionale Versorger wie Süwag liegen in ähnlichen Regionen.
Zum Vergleich: Günstige Wechseltarife für Gewerbe starten aktuell ab etwa 23–25 ct/kWh mit Preisgarantie – Anbieter wie RheinEnergie, E.ON oder Vattenfall bieten für Kleingewerbe attraktive Konditionen. Der Preisunterschied ist enorm:
| Jahresverbrauch | Grundversorger (~47 ct/kWh) | Wechseltarif (~23 ct/kWh) | Ersparnis/Jahr |
|---|---|---|---|
| 2.000 kWh | 1.140 € | 635 € | ~500 € |
| 5.000 kWh | 2.550 € | 1.325 € | ~1.200 € |
| 10.000 kWh | 4.900 € | 2.475 € | ~2.400 € |
| 15.000 kWh | 7.250 € | 3.625 € | ~3.600 € |
Inkl. geschätztem Grundpreis (netto zzgl. MwSt.). Basis: 47 ct/kWh Grundversorger vs. 23 ct/kWh Wechseltarif. Individuelle Ersparnis abhängig von PLZ, Verbrauchsprofil und aktuellem Tarif.
Praxisbeispiel: Gewerbebetrieb in der Region Frankfurt
Aktueller Anbieter
Süwag · 47,51 ct/kWh
3.500 kWh → 1.902 €/Jahr
Neuer Anbieter
RheinEnergie · 23,40 ct/kWh
3.500 kWh → 992 €/Jahr
Ersparnis: 910 € im ersten Jahr – das sind 47,8 %.
Reales Analyseergebnis aus der Kundenberatung · Preise netto zzgl. MwSt.
In 5 Schritten zum günstigeren Gewerbestrom
Schritt 1: Jahresverbrauch herausfinden
Der erste Schritt ist einfach: Schau auf deine letzte Jahresabrechnung. Dort steht dein Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh). Hast du die Abrechnung nicht zur Hand? Dann reicht auch eine aktuelle Rechnung mit Verbrauchsschätzung. Noch einfacher: Schick mir die Abrechnung per WhatsApp – ich übernehme den Rest.
Schritt 2: Aktuellen Arbeitspreis kennen
Schau auf deine Abrechnung, wo der Arbeitspreis (ct/kWh) steht. Liegt er über 35 ct/kWh? Dann zahlst du wahrscheinlich zu viel. Liegt er sogar über 38 ct/kWh? Dann ist ein Wechsel dringend empfehlenswert. Die meisten Gewerbekunden, die sich bei mir melden, sind überrascht, wie hoch ihr aktueller Tarif ist.
Schritt 3: Wirklich unabhängig vergleichen
Hier liegt der entscheidende Unterschied: Portale wie Check24 oder Verivox zeigen nur Anbieter, die dort gelistet sind – und für die eine Provision bezahlt wird. Nicht alle günstigen Tarife für Gewerbe tauchen dort auf. Als unabhängiger Energievermittler mit Zugang zu über 15 Anbietern sehe ich das gesamte Marktspektrum – und filtere gezielt nach deinem Verbrauchsprofil, deiner PLZ und deinen Anforderungen.
Schritt 4: Wechsel beauftragen – du machst nichts
Du entscheidest dich für ein Angebot. Ich kümmere mich um die vollständige Abwicklung: Kündigung beim alten Anbieter, Anmeldung beim neuen, Ummeldung beim Netzbetreiber. Es gibt keine Unterbrechung der Stromversorgung. Dein Betrieb läuft weiter wie gewohnt.
Schritt 5: Tarif jährlich überprüfen
Viele Gewerbetreibende wechseln einmal und vergessen den Tarif dann für Jahre. Ich erinnere dich rechtzeitig, wenn dein Tarif ausläuft – damit du nie wieder unnötig zu viel zahlst.
Aktive Tarif-Erinnerung – dein stiller Kostenwächter
Mit ENERGYDEALZ wechselst du nicht einmal und vergisst es. Ich melde mich 2–3 Monate vor Vertragsende aktiv bei dir – mit einem aktuellen Marktvergleich und einem konkreten neuen Angebot. So bleibt dein Gewerbestrom dauerhaft günstig, ohne dass du selbst die Initiative ergreifen musst. Ein Portal macht das nie für dich.
Gewerbestrom als Betriebsausgabe – doppelter Vorteil
Als Selbstständiger oder Gewerbetreibender kannst du Energiekosten als Betriebsausgabe steuerlich absetzen. Das bedeutet: Jeder Euro, den du bei deinem Stromtarif sparst, wirkt sich direkt auf deinen Gewinn aus – und damit auch auf deine Steuerlast. Eine Ersparnis von 500 € beim Strom erhöht deinen Nettogewinn und reduziert gleichzeitig die Steuer darauf.
Frankfurt & Eschborn: Was du lokal wissen solltest
Im Stadtgebiet Frankfurt am Main ist Mainova der dominierende Netzbetreiber und Grundversorger. Im Umland – darunter Eschborn, Hofheim, Bad Homburg, Dreieich – sind je nach Gemeinde andere Netzbetreiber aktiv.
Das ist wichtig, weil die Netzentgelte je PLZ variieren. Ein Tarif, der für Eschborn günstig ist, kann für Frankfurt-Innenstadt leicht abweichen. Ich kenne die regionalen Eigenheiten und berücksichtige das bei meinen Empfehlungen.
Häufige Fragen zum Gewerbestrom
Nein, das ist rechtlich problematisch. Privatstromtarife sind für den privaten Haushalt bestimmt. Sobald Strom gewerblich genutzt wird, benötigst du offiziell einen Gewerbestromtarif. Außerdem sind bei Gewerbe andere Netzentgelte fällig.
Schriftlich per Brief oder über das Mainova-Kundenportal. Die Kündigungsfrist beträgt meist 6 Wochen zum Vertragsende. Wenn du über mich wechselst, kümmere ich mich darum – du musst nichts selbst tun.
In der Regel 4–6 Wochen. Es gibt keine Unterbrechung der Stromversorgung – der neue Anbieter meldet sich beim Netzbetreiber an, während der alte abgemeldet wird. Dein Betrieb läuft ohne Ausfallzeiten weiter.
Ja. Bei 2.000 kWh/Jahr und 8 ct/kWh Ersparnis sind das immerhin 160 € pro Jahr. Da der Wechsel kostenlos ist, gibt es keinen Grund, beim teuren Grundversorger zu bleiben.
Der Hauptunterschied liegt in den Netzentgelten und der Vertragsgestaltung. Gewerbestromtarife haben oft eine Leistungspreiskomponente. Für Kleingewerbe unter 50.000 kWh/Jahr sind die Unterschiede oft minimal.
Ja, viele Anbieter bieten auch für Gewerbekunden Preisgarantien von 12 oder 24 Monaten an. Das gibt dir Planungssicherheit für deine Betriebskosten.