Frankfurt hat Mainova – und Mainova hat einen der teuersten Grundversorgungspreise Hessens. Wer noch nie aktiv gewechselt hat, zahlt in der Grundversorgung bis zu 42 ct/kWh (Stand Mai 2026). Günstige Wechseltarife in Frankfurt kosten ab 25 ct/kWh. Bei einem Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch sind das 450–600 € Unterschied im Jahr – jedes Jahr. Und seit Juni 2025 geht der Wechsel schneller als je zuvor: Das neue 24h-Wechselgesetz macht aus einem wochenlangen Prozess eine Sache von einem Werktag.
Was kostet Strom bei Mainova in Frankfurt 2026?
Mainova hat seine Strompreise zuletzt zum Jahresbeginn 2026 angepasst. Der Arbeitspreis in der Grundversorgung liegt aktuell bei rund 41–42 ct/kWh. Günstige Alternativanbieter in Frankfurt liefern Haushaltsstrom ab 25 ct/kWh. Die Differenz ist erheblich:
| Tarif-Typ | Preis ct/kWh | Kosten/Jahr (3.500 kWh) |
|---|---|---|
| Mainova Grundversorgung | ~42 ct | ~1.470 € |
| Günstiger Wechseltarif | ab 25 ct | ab ~875 € |
| Ersparnis | bis 17 ct | bis ~595 €/Jahr |
Preise Stand Mai 2026. Zusätzlich fallen Grundpreise und Netzentgelte an, die unabhängig vom Anbieter gleich bleiben. Genauere Zahlen für Ihren Haushalt ermittelt ein kostenloser Tarifvergleich.
Netzentgelte ändern sich nicht
Egal welchen Stromanbieter Sie wählen – die Netznutzungsentgelte zahlen Sie immer an den lokalen Netzbetreiber (in Frankfurt: Mainova Netz GmbH). Diese machen rund 25–30 % Ihrer Stromrechnung aus und werden durch einen Anbieterwechsel nicht berührt. Wettbewerb findet nur beim Arbeitspreis und Grundpreis statt.
Was ist das neue 24-Stunden-Wechselgesetz beim Strom?
Seit Juni 2025 ist die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in Kraft, die die EU-Strombinnenmarktrichtlinie 2019/944 in deutsches Recht umsetzt. Der entscheidende Punkt: Netzbetreiber müssen einen Anbieterwechsel künftig innerhalb eines Werktags registrieren und abwickeln.
Vorher dauerte allein die administrative Abwicklung beim Netzbetreiber bis zu drei Wochen. Wer mitten in einem laufenden Vertrag wechseln wollte, musste lange Vorlaufzeiten einplanen. Das ist jetzt Geschichte.
Was „24h-Wechsel" konkret bedeutet
Der Netzbetreiber bestätigt den Anbieterwechsel innerhalb eines Werktags. Die tatsächliche Belieferung startet dann zum nächsten Liefertermin, der vom neuen Anbieter festgelegt wird – in der Regel wenige Tage nach Vertragsabschluss. Der gesamte Wechselprozess inkl. Bestätigung ist damit in 3–5 Werktagen abgeschlossen, statt wie früher in 3–6 Wochen.
Wie läuft der Stromanbieterwechsel in Frankfurt ab?
Der Ablauf ist dank dem neuen Gesetz kürzer und klarer als je zuvor:
- Neuen Anbieter auswählen – per Vergleichsportal oder über einen unabhängigen Energievermittler
- Vertrag online oder telefonisch abschließen – dauert ca. 10 Minuten, Sie benötigen Ihren Zählerstand und die Zählernummer (auf der letzten Abrechnung)
- Neuer Anbieter meldet Wechsel beim Netzbetreiber – innerhalb von 24 Stunden registriert
- Kündigung bei Mainova – der neue Anbieter kündigt für Sie, Sie müssen selbst nichts kündigen
- Bestätigung erhalten und fertig – Strom läuft weiter, Abrechnung ab sofort über neuen Anbieter
Das brauchen Sie für den Wechsel
Halten Sie bereit: Zählernummer (auf Ihrer letzten Stromrechnung oder direkt am Zähler), aktueller Zählerstand, Ihre Adresse und IBAN für das SEPA-Lastschriftmandat. Mehr braucht es nicht – der Rest läuft automatisch.
Welche Stromanbieter gibt es in Frankfurt außer Mainova?
In Frankfurt am Main stehen über 150 Stromtarife verschiedener Anbieter zur Auswahl. Neben Mainova sind besonders diese Anbieter im Rhein-Main-Gebiet aktiv:
- Maingau Energie – regionaler Anbieter aus dem Rhein-Main-Gebiet, oft wettbewerbsfähige Preise und Kundennähe
- E.ON – bundesweit aktiv, breites Tarifangebot von Basic bis Ökostrom
- Vattenfall – überregionaler Anbieter, bekannt für stabile Preisgestaltung
- Yello – klare Online-Tarife ohne versteckte Kosten
- eprimo – günstige Tarife für preisbewusste Haushalte
- Lichtblick – 100% Ökostrom, für Umweltbewusste interessant
- EnBW – süddeutscher Versorger mit Präsenz in ganz Deutschland
Welcher Anbieter für Sie konkret am günstigsten ist, hängt von Ihrem Jahresverbrauch, Ihrer Adresse in Frankfurt und Ihren Prioritäten ab (Preisgarantie, Ökostrom, Vertragslaufzeit). Ein pauschaler „bester Anbieter" existiert nicht – ein individueller Vergleich schon.
Wann lohnt sich der Wechsel in Frankfurt besonders?
Grundsätzlich immer, wenn Ihr aktueller Preis über dem günstigsten Alternativtarif liegt. Besonders attraktive Zeitpunkte:
- Sie befinden sich noch in der Mainova-Grundversorgung und haben noch nie aktiv gewechselt
- Ihr Anbieter hat eine Preiserhöhung angekündigt – das Sonderkündigungsrecht gilt sofort
- Ihr aktueller Vertrag läuft in den nächsten 3 Monaten aus
- Ihr letzter Vergleich liegt mehr als 12 Monate zurück
- Sie sind gerade umgezogen und haben noch keinen eigenen Vertrag
Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen
Wenn Ihr Stromanbieter die Preise erhöht, haben Sie ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht: Sie können innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Erhöhung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen – auch mitten in der Vertragslaufzeit. Dieses Recht gilt für alle Tarifformen, auch für Sondertarife mit Mindestlaufzeit.
Mainova kündigen: Was ist zu beachten?
In der Mainova-Grundversorgung gelten besonders kurze Fristen: nur 2 Wochen Kündigungsfrist. Das bedeutet, Sie können den Wechsel sehr kurzfristig anstoßen. Ihr neuer Anbieter übernimmt die Kündigung in Ihrem Namen – Sie müssen selbst keine Kündigung schreiben oder einschicken.
Bei einem Mainova-Sondertarif (z. B. „Mainova PrivatStrom") gilt die im Vertrag vereinbarte Kündigungsfrist – in der Regel 4 bis 6 Wochen vor Vertragsende. Schauen Sie auf Ihre letzte Jahresabrechnung, dort steht das genaue Vertragsende. Bei einer Preiserhöhung gilt stattdessen das Sonderkündigungsrecht.
Persönliche Beratung oder Online-Vergleich – was ist besser?
Online-Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox zeigen einen guten Marktüberblick – aber nicht alle Tarife. Viele regionale und überregionale Anbieter listen ihre günstigsten Produkte nicht auf Portalen, weil sie keine Provisionen zahlen wollen. Ein unabhängiger Energievermittler in Frankfurt hat Zugang zu diesen Tarifen und vergleicht direkt für Ihren Verbrauch und Ihre Adresse.
Der weitere Vorteil einer persönlichen Beratung: Sie werden aktiv erinnert, wenn Ihr Vertrag ausläuft. Bei Preisportalen müssen Sie selbst dran denken – und verpassen dabei oft den günstigsten Wechselzeitpunkt.
Häufige Fragen zum Stromanbieter-Wechsel in Frankfurt
Seit dem 24h-Wechselgesetz (in Kraft seit Juni 2025) registriert der Netzbetreiber den Wechsel innerhalb eines Werktags. Der gesamte Prozess – von Vertragsabschluss bis Start der neuen Belieferung – dauert in der Regel nur noch 3–5 Werktage. In der Grundversorgung (Mainova) können Sie zudem mit nur 2 Wochen Frist kündigen.
Das 24h-Wechselgesetz (EnWG-Novelle, in Kraft seit Juni 2025) setzt die EU-Strombinnenmarktrichtlinie 2019/944 in deutsches Recht um. Es verpflichtet Netzbetreiber, einen Anbieterwechsel innerhalb eines Werktags technisch abzuwickeln. Früher dauerte allein dieser Schritt bis zu drei Wochen. Für Verbraucher in Frankfurt bedeutet das: ein viel schnellerer Zugang zu günstigeren Tarifen.
Nein. Der neue Stromanbieter übernimmt die Kündigung bei Mainova komplett in Ihrem Namen. Sie beauftragen nur den neuen Anbieter – alles Weitere läuft automatisch. Lediglich bei einem Sonderkündigungsrecht (z. B. wegen einer Preiserhöhung) sollten Sie selbst oder über einen Vermittler aktiv werden, um die 4-Wochen-Frist einzuhalten.
Nein, die Stromversorgung ist zu keiner Sekunde unterbrochen – das ist gesetzlich garantiert. An Ihrer Hausinstallation und Ihrem Zähler wird nichts verändert. Der Wechsel ist ein rein administrativer Vorgang. Sollte der neue Anbieter wider Erwarten ausfallen, springt Mainova als gesetzlicher Grundversorger in Frankfurt automatisch ein.
Bei einem Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch sind 400–600 € Ersparnis pro Jahr realistisch – verglichen mit der Mainova-Grundversorgung. Bei höherem Verbrauch (z. B. Wärmepumpe oder großes Haus) kann die Ersparnis über 1.000 € betragen. Entscheidend ist die Differenz zwischen Ihrem aktuellen Tarif und dem günstigsten Alternativtarif für Ihre Adresse.
In Frankfurt stehen über 150 Stromtarife verschiedener Anbieter zur Auswahl – darunter Maingau Energie, E.ON, Vattenfall, Yello, eprimo, Lichtblick und EnBW. Welcher davon für Sie konkret am günstigsten ist, hängt von Ihrem Jahresverbrauch und Ihren Wünschen ab. Ein unabhängiger Energievermittler vergleicht alle Tarife kostenlos für Sie – auch solche, die auf Portalen wie Check24 nicht erscheinen.